Levensauer Hochbrücke

Im Rahmen des Ausbaus des Nord-Ostsee-Kanals erfolgt die Sicherung des südlichen Widerlagers an der bestehenden Levensauer Hochbrücke.

Auftraggeber

Wasserstraßen- und Schiffbauamt Kiel-Holtenau
Schleuseninsel 2
24159 Kiel

Auftragnehmer

BeMo Tunnelling GmbH, Niederlassung West
Spezialtiefbau Berlin

Ort der Ausführung

24159 Kiel
Schleswig-Holstein
Deutschland

Baubeginn

2020

Fertigstellung

2022

Auftragssumme

5,46 Mio. €

Geologie

Wenige Meter nichtbindige Auffüllung; darunter abwechselnd Geschiebemergel, Feinsande bis Mittelsande sowie schluffige und sandige Beckensedimente.

Technische Daten

Sicherung des südlichen Widerlagers an der bestehenden Levensauer Hochbrücke durch 36 Großbohrpfähle sowie die Herstellung
• eines massiven Kopfbalkens einschl. dauerhafter Rückverankerung,
• einer Arbeitsebene auf 101 GEWI-Pfählen
• von zwei rückverankerten Trägerbohlwand-Baugruben mit Spritzbetonausfachung.

Bohrarbeiten
• 36 Großbohrpfähle, Bentonit gestützt, d = 1,50 m, Länge 35,25 m
teilweise Herstellung unter Höhenbeschränkung 7,5 m (gegreifert)
• 101 GEWI-Pfähle (Arbeitsebene) d = 50 mm, Länge 14,5 m
• 9-Litzen Daueranker, Länge bis 37 m 68 Stück
• 4-Litzen Daueranker, Länge bis 28 m 68 Stück

Weitere Arbeiten
• Trägerbohlwand mit Spritzbetonausfachung 350 m²
• Ortbeton für massige Bauteile gem. ZTV-Ing 900 m³
• Umfangreiche Abbruch-/Erdbauarbeiten unter Einhaltung von umfangreichen Umweltauflagen